In den Händen der Mafia: Sofia (Emma Preisendanz) wird ins Haus des Münchner Paten eingeführt
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Unterhaltung
In den Händen der Mafia: Sofia (Emma Preisendanz) wird ins Haus des Münchner Paten eingeführt
Foto: Hagen Keller / BR / WDRWas wird sie tun, wenn sie erfährt, dass der Vater die Mutter ermordet hat? Der zweite Jubiläums-»Tatort« lief emotional ganz auf die 16-jährige Sofia zu, die in die Klauen der kalabrischen Mafia geraten war.
In Dortmund hatte der Vater die eigene Frau umgebracht, weil das die archaischen Gesetze des Clans so vorsahen, jetzt lebte sie mit ihrem Vater in einem Versteck der 'Ndrangheta in München. Am Ende konnte sich die junge Frau befreien und lief über ein Feldstück der Ungewissheit entgegen. Eine große Tragödie. Gleichzeitig zeichnete der Krimi nach, wie die Mafiosi das dreckige Drogengeld über Immobilien und Baugeschäfte waschen.
In unserer Kritik schrieben wir: »Auch beim Münchner ›Tatort‹ über die 'Ndrangheta geht es um den Ober- und den Unterbau des kriminellen Clans – und die kurzen Wege zwischen diesen: Prekariat und Prunk, altertümliche Rituale und zukunftsfrohes Unternehmertum, das liegt auch in diesem ›Tatort‹ über den bayerischen Außenposten des kalabrischen Narcokapitalismus dicht beisammen.«
Wir gaben 10 von 10 Punkten und feierten den Film als Meisterwerk. Wie gefiel Ihnen der Mafia-Thriller?
Ein weiterer München-»Tatort« wird bereits gedreht. Er trägt den Titel »Kehraus« und entsteht wegen der Corona-Pandemie unter strengen Gesundheitsauflagen. In der Episoden-Hauptrolle ist Nina Proll zu sehen. Die Ausstrahlung ist für die zweite Hälfte des nächsten Jahres geplant.
Lesen Sie hier ein Interview mit dem Regie-Duo hinter den »Tatort«-Jubiläumsfolgen.
Ist die Show jetzt ruiniert? Die beliebte Sendung The Masked Singer unterhält nicht nur viele Zuschauer bei uns in Deutschland, sondern ist auch international ein Erfolgsformat. Dabei verstecken sich Berühmtheiten unter aufwendigen Kostümen und stellen ihr Gesangstalent unter Beweis. Anhand der Stimme, Performance und versteckten Indizien geht es darum, die Promis unter den Masken zu enttarnen. Dieser Spaß wurde den Fans in Großbritannien nun wohl genommen – denn in der britischen Ausgabe von "The Masked Singer" habe das Publikum die Enthüllungen der Stars nicht für sich behalten können!
Die neue britische Staffel wurde dieses Mal mit Zuschauern im Studio abgedreht, und genau das soll dem TV-Spektakel nun zum Verhängnis geworden sein, wie Daily Star berichtete. Die Anwesenden ließen es sich anscheinend nicht nehmen, über die Identitäten der Verkleideten zu sprechen! Ein Insider der Show verriet: "Es wurde allen gesagt, dass es ein Geheimnis bleiben muss. Aber einige haben es ihren Freunden verraten. [...] Die Sendung ist mittlerweile ein so großer Erfolg, dass die Leute viel interessierter sind, und sie konnten nicht widerstehen, darüber zu quatschen".
"Wenn die Namen öffentlich gemacht werden, wird es ein Desaster sein!", berichtete die Quelle weiter. Denn die Geheimhaltung bei The Masked Singer sei das Allerwichtigste, wie auch der diesjährige Teilnehmer der deutschen Version Ben Blümel (39) gegenüber Promiflash betonte. "Niemand redet mit niemandem – das ist das oberste Gesetz. Fantastisch!" erklärte er im Interview begeistert.
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Jack Fincham macht wieder mit blutigen Storys von sich reden! Der ehemalige britische Love Island-Kandidat hatte in der Vergangenheit schon kein Glück mit Autos. Im vergangenen Oktober musste der Beau sogar ins Krankenhaus, weil er auf einem Parkplatz mit einem anderen Wagen zusammengekracht war. Das Resultat: Kopf- und Nackenschmerzen. Wohl auch deshalb versucht Jack nun, mehr auf sich acht zu geben und tat das neulich beim Schröpfen – doch dieses Gesundheits-Treatment endete wieder mit viel Blut!
Beim Schröpfen wird mit sogenannten Schröpfgläsern, die direkt auf der Haut platziert werden, Unterdruck erzeugt. Diese Anwendung ist schon uralt und soll unter anderem bei Migräne, Bandscheibenproblemen oder Bluthochdruck helfen. Bei Jack füllten sich die Gläschen, von denen 21 auf seinem gesamten Körper und sogar am Hinterkopf aufgesetzt wurden, im Laufe der Prozedur mit Blut, wie er in seiner Instagram-Story festhielt. Geschockt sah er sich das Ergebnis an, der Inhalt der Gläser gerann nämlich zu glibbrigen Klumpen. "Das ist verrückt. Wie eine Qualle", sagte der Ex-Kuppelshow-Teilnehmer daraufhin zu seinem Therapeuten.
Natürlich war es beabsichtigt, dass es so stark blutete. Der Brite unterzog sich dem Schröpfen, bei dem die Haut vor dem Aufsetzen der Gläser angeritzt wird, um Schadstoffe aus dem Blut zu filtern. Zudem war es nicht das erste Mal, dass er zum Schröpfen gegangen ist; schon im vergangenen Jahr sprach er im Netz davon, wie "angenehm" es sich angefühlt habe, sich Schadstoffe aus dem Körper saugen zu lassen.
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Zu Weihnachten einfach mal den liebsten Streaming-Anbieter besuchen. (Foto: <a href="http://www.shutterstock.com/de/pic-228613051/stock-photo-decorated-christmas-tree-on-blurred-sparkling-and-fairy-background.html">Shutterstock</a>)
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Egal, ob Netflix, Disney Plus oder Amazon Prime: Weihnachten spielt bei allen Streaming-Anbietern eine große Rolle. Was gibt es schließlich Schöneres, als sich an kalten Wintertagen mit einem Weihnachtsklassiker und einem Heißgetränk richtig in Festtagsstimmung zu bringen? Die Auswahl reicht von Filmen aus dem Jahr 1936 bis ins Jahr 2020 – Hauptsache weihnachtlich und gut!
Das erwartet dich:
Weihnachten hat bei Netflix eine lange Tradition. Mittlerweile produziert der Streaming-Dienst auch selbst jedes Jahr einige Netflix-Originals für die Festtage. Hier sind die schönsten Weihnachtsfilme in der Übersicht.
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Besonderes Highlight:
The Midnight Sky: Die ambitionierte Netflix-Produktion ist zwar storytechnisch kein klassischer Weihnachtsfilm, mit einem Release am 23. Dezember und der Star-Besetzung um George Clooney und Felicity Jones (Rogue One: A Star Wars Story) dürfte der Science-Ficition-Film dennoch in vielen Haushalten an den Weihnachtstagen gestreamt werden.
Natürlich hat Netflix nicht nur 2020, sondern auch in den Jahren zuvor jede Menge Weihnachtsfilme zur Verfügung gestellt. Hier sind einige der Highlights aus dem Netflix-Sortiment, die euch sofort in Feiertagsstimmung versetzten werden:
Für Zyniker: BoJack Horseman Christmas Special: Sabrina’s Christmas Wish. BoJack Horseman ist preisgekrönter Zeichentrick für Erwachsene. Die zynische Serie mit zutiefst schwarzem Humor ist eine echte Empfehlung und punktet zudem mit einem nicht weniger düsteren Weihnachts-Special.
Noch nicht genug? Mit diesen Genre-Codes findest du alle Weihnachtsfilme auf Netflix
Auch bei Amazon Prime* gibt es diese Weihnachten einiges zu entdecken. Mit neuen Filmen und Eigenproduktionen hält sich der Streaming-Dienst dieses Jahr allerdings sehr zurück. Kultige Weihnachtsfilme aus früheren Jahren gibt es aber zur Genüge, wie unsere Liste zeigt:
Disney Plus ist zwar erst seit 2019 online, doch in diesem Jahr hat der Streaming-Anbieter wenig überraschend schon eine Vielzahl an familientauglichen Weihnachtsfilmen zusammengestellt:
Diese Weihnachten werden auch für Familien eine besondere Herausforderung. Da ist es nie verkehrt, ein paar schöne Kinderfilme in der Hinterhand zu haben, um im Zweifel für stressfreies Feiertagsprogramm sorgen zu können. Die folgenden Filme bei Disney Plus handeln zwar nicht zwangsläufig von Weihnachten, bieten sich aber dennoch für die Feiertage an:
Besonderes Highlight:
Soul: Der Kinostart des neuesten Pixar-Films ist ebenfalls der Coronakrise zum Opfer gefallen. Stattdessen startet der Film jetzt exklusiv ab dem 25. Dezember bei Disney Plus. Wie bei Pixar üblich, kann auch hier familientaugliche Unterhaltung mit Tiefgang erwartet werden. Der Starttermin am ersten Weihnachtstag ist dementsprechend gut gewählt.
Stirb Langsam (1988): Bruce Willis in seiner Paraderolle als John McClane zuzusehen, macht auch noch über 30 Jahre nach dem Kinostart eine Menge Spaß. Was die wilden Schießereien mit Weihnachten zu tun haben? Zufällig haben sich die Stirb-Langsam-Terroristen um Hans Gruber eine Weihnachtsfeier ausgesucht, um ihren explosiven Plan durchzuziehen. Dabei haben sie aber die Rechnung ohne John McClane (Willis) gemacht. Der hat nämlich nur wenig Lust, sich Weihnachten von ihnen ruinieren zu lassen. Für alle, die auch in der Weihnachtszeit nicht auf Action verzichten wollen.
Schöne Bescherung (1989): Chevy Chase hat mit National Lampoon’s Christmas Vacation (Originaltitel) einen echten Kultfilm zu Weihnachten geschaffen. Der Familienvater Clark Griswold träumt vom perfekten Weihnachten. Seine chaotische Großfamilie und seine eigene Unfähigkeit lassen ihn auf dem Weg dahin allerdings immer wieder verzweifeln. Eine immer noch lustige Komödie für verschiedene Altersstufen.
Der Polarexpress: Der familienfreundliche Animationsfilm von 2004 hat zwar technisch etwas Staub angesetzt, dafür aber nichts von seiner Wärme und seinem rasanten Tempo verloren. Wer nach einem spannenden Weihnachtsfilm sucht, der kleine und große Kinder begeistert, ist hier an der richtigen Adresse.
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel: Dieses Weihnachtsmärchen von 1973 aus der ehemaligen Sowjetunion gehört für viele jede Weihnachten zum Pflichtprogramm. Neben diversen Free-TV-Ausstrahlungen hat der fantasievolle Kinderfilm seinen Weg mittlerweile auch zu den Streaming-Diensten gefunden.
Krampus: Kein Weihnachtsfilm für Jedermann, aber auf jeden Fall unterhaltsam. Bei Krampus handelt es sich um das österreichische Äquivalent zu Knecht Ruprecht – nur wesentlich gruseliger. Der unblutige Horrorfilm ist zwar düster, stellt sich aber eher in eine Reihe mit Gruselkomödien wie Gremlins oder Tremors. Fantastisches Sound-Design, schöne Kulissen, handgemachte Monster und jede Menge B-Movie-Charme sind garantiert. Achtung: Nicht mit den zahlreichen wesentlich schlechteren filmischen Kopien verwechseln!
Eine Kritik
von Iris Alanyali
Mehr Infos zum "Tatort" finden Sie hier
Im zweiten Teil des Familiendramas steht diesmal die 17-jährige Sofia Modica im Mittelpunkt, die sich nicht nur zwischen ihren Eltern und der Mafia, sondern letztendlich zwischen ihrem Vater und ihrer Mutter entscheiden muss.
Gespielt wird die schwierige Rolle von der 2002 in Tübingen geborenen Emma Preisendanz, einem Naturtalent ohne klassische Schauspielausbildung, die als Siebenjährige von einer Nachbarin entdeckt wurde: Die Schauspieldozentin Inga Helfrich wohnte im selben Haus und schlug das "richtig aufgeweckte Kind" vor, als sie von einem Casting für die Serie "Ein Haus voller Töchter" erfuhr.
Inzwischen lebt Emma Preisendanz in München und spielte in einigen kleineren Kino- und Fernsehrollen, zuletzt 2018 in einer Episode von "Soko München".
Um das Abitur nachzuholen, hatte sie sich eigentlich eine Schauspielpause genommen. Der Reiz, in einem "Tatort" mitzumachen, war dann aber doch zu groß. Vom berühmten Filmemacher Dominik Graf, der im ersten Teil Regie führte, hatte Emma Preisendanz noch nie gehört: "Ich bin nicht so in deutscher Filmgeschichte drin. Jugendliche meines Alters gucken lieber amerikanische Filme", erzählte sie dem "Reutlinger Generalanzeiger."
Zwar habe sie beim Dreh für die zweite Folge gemerkt, "dass ich noch wahnsinnig viel lernen muss". Konkrete Pläne, eine Schauspielschule zu besuchen, habe sie derzeit aber nicht. Ein Studium der Tiermedizin reizt sie mehr, um ihren Traum von einer großen Farm auf dem Land zu erfüllen: "Dort will ich in der Natur leben, mein eigenes Essen anpflanzen, mich um Pferde und Straßenhunde kümmern, denen man übel mitgespielt hat."
Laut des bayerischen Landeskriminalamts (LKA) bildet München neben Nürnberg und dem Allgäu einen Schwerpunkt für Mafiageschäfte im Freistaat. Das LKA ging 2018 von rund 135 Mitgliedern aus, 80 davon gehören zur ’Ndrangheta. Die italienische Mafia spielt aber bei der organisierten Kriminalität in Deutschland eine verhältnismäßig kleine Rolle. Im Dezember 2018 gab es eine bundesweite Großrazzia gegen einen Clan, der wie die Mafiosi im "Tatort" aus der kalabrischen Hochburg San Luca stammt.
Die Methoden ähneln tatsächlichen denen, die im "Tatort" gezeigt wurden: Gastwirte werden dazu gezwungen, überteuerte Pizzakartons, Tomaten oder Weine zu kaufen. Es geht darum, illegal erwirtschaftetes Geld durch legale Investitionen zu waschen. Es gebe in Deutschland "die klassischen Mafia-Geschäfte wie Kokain- und Waffenhandel oder Steuerhinterziehung" erklärte der Vorsitzende des Berliner Vereins "Mafia? Nein, Danke!", Sandro Mattioli, dem Deutschlandfunk. "Wir haben aber auch legale Geschäfte: Investitionen in Immobilien, Investitionen in Flächen, in Unternehmen, Gastronomie, Hotellerie."
Der Verein wurde 2007 von Gastronomen gegründet, die dem Einfluss der Mafia in ihrer italienischen Heimat entgehen wollten und in Deutschland auf ähnliche Probleme stießen.
Der erste Teil von "In der Familie" war der letzte Auftritt von Aylin Tezel: Eine sichtlich angeschlagene Nora Dalay legte ihrem Chef Faber fast wortlos den Dienstausweis hin. Aylin Tezel hatte bereits 2019 ihren Abschied vom "Tatort" verkündet.
Im vergangenen Juli fanden in Köln die Dreharbeiten für den ersten Fall mit ihrer Nachfolgerin Stefanie Reinsperger statt, die Kommissarin Rosa Herzog spielt. Deren Spezialität: Sie kann Mikroexpressionen lesen - also beim Gegenüber flüchtige Mimik und Körpersprache präzise deuten. "Heile Welt" soll in der ersten Hälfte 2021 ausgestrahlt werden.
© 1&1 Mail und Media
Unbedingt, nimmt man die Reaktionen auf den ersten Teil als Gradmesser. Am vergangenen Sonntag sahen über 9,5 Millionen Zuschauer "In der Familie". Das entspricht einem Marktanteil von 27,1 Prozent und machte den "Tatort" wieder einmal zum reichweitenstärksten Film des Tages, auch wenn die Münsteraner "Tatort"-Folgen mit höheren Zahlen aufwarten können.
Anders als bei diesen war aber die TV-Kritik ziemlich einhelliger Meinung: Nicht nur unsere Redaktion nannte die Doppelfolge den "Tatort des Jahres". Die "Bild" zum Beispiel befahl: "Anschauen!", der "Spiegel" sprach von einem "Meisterwerk", die "Süddeutsche Zeitung" nannte die Folge einen "groß und klassisch angelegten, extrem spannenden Krimi".
Wer weiterfeiern will, kann nicht nur die Doppelfolge, sondern unter anderem auch den allerersten "Tatort: Taxi nach Leipzig" von 1970 in der ARD-Mediathek des Ersten anschauen, wo die Reihe zum Jubiläum einen eigenen Auftritt bekam: Mit sämtlichen verfügbaren Folgen, die im Ersten und den Dritten Programmen gesendet werden und Extras wie Drehberichten. Seit dem Sommer hat der "Tatort" auch einen Instagram-Kanal.
Es werde Zeit, so der WDR-Programmdirektor Jörg Schönenborn anlässlich des Jubiläums, die Schwelle zum nicht-linearen Fernsehen zu überschreiten: "Es wird eine Herausforderung sein, das letzte Lagerfeuer in diese Welt mitzunehmen", und zwar nicht nur, indem man die Folgen online bereitstelle: "Wir werden unseren Zuschauer*innen originäre und ergänzende 'Tatort‘-Programme bieten."
Dazu gehört zum Beispiel die Mockumentary "How to Tatort", in der die Schauspieler Fritzi Bauer, Luise Wolfram und Dar Salim beweisen müssen, dass sie das Zeug zum neuen Bremer "Tatort"-Team besitzen, das im Frühjahr 2021 an den Start geht.
Eine geradezu nostalgische Hommage ist dagegen die Briefmarke, die die Deutsche Post herausgegeben hat: Seit dem 2. November kann man das Fadenkreuz auf Briefe kleben. Die Sondermarke gehört zur Reihe "Deutsche Fernsehlegenden", in der bisher unter anderem der "Beat Club", "Dinner for One" und "Das Millionenspiel" erschienen. Entworfen hat die Marke der Bonner Designer Thomas Steinacker, der bereits im letzten Jahr die Ehrenmarke zu Ludwig van Beethovens 250. Geburtstag gestalten durfte.
Endlich ist er da: Der erste Trailer zu "Black Widow"! Marvel gönnt Fan-Liebling und S.H.I.E.L.D.-Agentin Natasha Romanoff endlich das langersehnte Solo-Abenteuer. Der Film mit Scarlett Johansson in der Titelrolle startet am 30. April 2020 in den Kinos.
Berlin -
Es war wohl das Event des Jahres. Dank besonders starker Corona-Schutzmaßnamen war es am Samstag (5. Dezember) möglich, dass Stars und Sternchen in Berlin zusammenkamen – mit Abstand natürlich – um bei der jährlichen Spendengala „Ein Herz für Kinder“ im ZDF Geld für Kinder in Not zu sammeln.
Eine sorgte dabei für einen ganz besonderen Auftritt – Helene Fischer (36). 2020 war es still um die schöne Blondine. Fans mussten lange auf einen Auftritt der Schlager-Ikone warten, denn auch die Helene-Fischer-Show am 1. Weihnachtstag wurde für das Jahr 2020 abgesagt.
Gemeinsam mit dem italienischen Tenor Andrea Bocelli (62) sorgte die 36-Jährige bei ihrem ersten TV-Auftritt für einen echten Gänsehaut-Moment.
Helene Fischer sang zusammen mit Andrea Bocelli bei „Ein Herz für Kinder“ den Song „The Prayer“.
picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild/pool
Mit dem Tenor performte sie „The Prayer“ und bewies – die Fischer kann nicht nur auf Deutsch, sondern auch mindestens genauso schön, wenn nicht noch schöner auf Englisch und Italienisch singen.
Passend zur Vorweihnachtszeit stand die 36-Jährige in einem hautengen Glitzerkleid auf der Bühne. Besonders auffällig – der lange Schlitz am Bein.
Die Fans freuten sich über den Auftritt der sexy Blondine. „Helene wieder im Fernsehen zu sehen, macht mich so glücklich“, schrieb ein Fan via Twitter. „Es tut so gut, ihre Stimme zu hören“, so eine andere Twitter-Nutzerin.
Nicht nur für ihre Fans war der Auftritt der 36-Jährigen eine Achterbahn der Gefühle. Auch Helene Fischer selbst kamen im Anschluss die Tränen. Denn Moderator Johanes B. Kerner (55) hatte eine ganz besondere Überraschung für die Sängerin.
Ein Bild von Helene Fischer und Sontje bei der „Ein Herz für Kinder“-Gala am 5. Dezember 2015.
picture alliance / dpa
Vor fünf Jahren hatte die Schlager-Ikone die damals krebskranke Sontje im Rahmen von „Ein Herz für Kinder“ kennengelernt und besucht. Auch im Anschluss hielt sie den Kontakt zu der kleinen Kämpferin, erkundigte sich, nach ihrem Gesundheitszustand.
Mittlerweile ist Sontje gesund und munter und extra für die 36-Jährige nach Berlin ins Studio gekommen. Und auch wenn eine Umarmung wegen der Corona-Pandemie nicht möglich war, zeigte Helene Fischer, wie sehr sie sich über das Wiedersehen mit ihrem kleinen Schützling gefreut hat.
Artikel von & Weiterlesen ( Helene Fischers erster TV-Auftritt 2020 - Express.de )Es gibt viele Filme, die Weihnachtsgefühle fördern: Zu den Klassikern zählen „Ist das Leben nicht schön?“ von 1946 mit James Stewart, „Weiße Weihnachten“ (1954) mit Bing Crosby, „Kevin – Allein zu Haus“ (1990), „Santa Clause - Eine schöne Bescherung“ (1994) oder „Versprochen ist versprochen“ (1996) mit Arnold Schwarzenegger.
Für viele Deutsche gehören auch „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ (1973) und „Der kleine Lord“ (1980) dazu. Doch viele dieser Weihnachtsfilme sind arg alt oder wirken altbacken. Wer es bunter und zeitgemäßer mag, dem seien 24 Filme aus den vergangenen 20 Jahren zum Streamen für die Adventszeit 2020 nahegelegt:
Menschen sind nicht dafür gemacht, an Feiertagen allein zu sein – so die Grundannahme dieser romantischen Netflix-Komödie mit Emma Roberts und Luke Bracey. Der Film durchläuft einmal das Jahr aller wichtigen Holidays von Weihnachten bis Weihnachten. Die Hauptfiguren daten sich als Singles, um keine doofen Fragen nach Einsamkeit gestellt zu bekommen. Und dann – wer hätte es geahnt – kommt doch Liebe ins Spiel. Turbulent und witzig.
Ein Netflix-Weihnachtsmusical für die ganze Familie rund um den Spielzeugmacher Jeronicus Jangle (Forest Whitaker) und seine Enkelin mit Musik von John Legend, Philip Lawrence, Usher und Kiana Ledé.
Im ersten dieser Netflix-Filme retten die Geschwister Kate (Darby Camp) und Teddy Pierce (Judah Lewis) – Kinder einer verwitweten, hart arbeitenden Krankenschwester – actionreich das Weihnachtsfest mithilfe von Santa Claus (Kurt Russell).
Im zweiten Teil gerät Kate an den bösen Zauberer Belsnickel, der den Nordpol und das Weihnachtsfest zerstören will. In Teil 2, bei dem „Kevin – Allein zu Haus“-Macher Chris Columbus Regie führte, hat Russells Ehefrau Goldie Hawn als Mrs. Claus eine größere Rolle als im ersten Teil.
Foto: COURTESY OF NETFLIX
Passend zu ihrer Weihnachtsalbumveröffentlichung „A Holly Dolly Christmas“ mit dem Lied „Christmas on the Square“ taucht die Country-Legende Dolly Parton in diesem neuen Film als Engel auf, der über Nächstenliebe aufklären muss, denn eine kaltherzige Immobilienbesitzerin (Christine Baranski) will lieber eine Shopping-Mall errichten, als Mieter zu schützen.
Märchenfilm über einen Ritter (Knight), der in der Gegenwart landet und auf eine Lehrerin trifft, die ihm helfen will. Liebeskomödie mit der bei Netflix-Weihnachtsfilmen fast unvermeidlichen Vanessa Hudgens.
Im ersten dieser Netflix-Filme mit Vanessa Hudgens in einer Doppelrolle tauschen eine Bäckerin aus Chicago und eine angehende Prinzessin aus dem fiktiven europäischen Staat Belgravia die Rollen.
Im zweiten Teil („Prinzessinnentausch: Wieder vertauscht“) tauschen Stacy und Margaret wieder zurück, bekommen es nun aber mit einer Dritten zu tun – eine Dreifachrolle für Vanessa Hudgens. 2021 soll es weitergehen.
Eigentlich kein Film, sondern eine dreiteilige BBC-Miniserie (am Stück fast drei Stunden). Guy Pearce mimt in der Neuverfilmung der bekannten Geistergeschichte von Charles Dickens den Geizhals Ebenezer Scrooge. BBC One zeigte sie am 22., 23. und 24. Dezember 2019. In Deutschland läuft sie ab 9.12. bei Sky.
Die Herzschmerzkomödie mit Emilia Clarke und Henry Golding spielt im vorweihnachtlichen London und ist mit der Musik von George Michael angereichert. Im Laufe des Films bekommt die Song-Zeile „I gave you my heart“ aus dem Hit „Last Christmas“ eine besondere Bedeutung. Der Film ist bei Sky zu sehen.
Die dreiteilige Netflix-Miniserie (zusammen etwa 135 Minuten) mit Luke Mockridge in der Hauptrolle basiert lose auf dem Bestseller „7 Kilo in 3 Tagen“ von Christian Huber. Der Feiertagsheimkehrer Basti fährt über die Feiertage zu seiner Familie in die Eifel. Sein Bruder ist inzwischen mit Bastis Ex-Freundin liiert, und auch sonst ist nicht alles heile Welt.
Eine französisch-belgische Komödie über einen Pariser Jungen, der einen Einbrecher für den Weihnachtsmann („Le père Noël“) hält und mit ihm über die Dächer von Paris steigt. Verfügbar via Sky.
Unter anderem über Joyn verfügbare US-Komödie über einen Dieb (Billy Bob Thornton), der sich als Ho-Ho-Ho-Weihnachtsmann verkleidet und im Kaufhaus Leute beklaut, dabei aber diesmal eine Lektion von einem Kind erteilt bekommt.
Dieser spanische Animationsfilm bei Netflix ist ein wahres Juwel – in der deutschen Version mit den Stimmen von Promis wie Ralf Schmitz, Rufus Beck, Josefine Preuß und Uschi Glas. Es geht um den Postboten Jesper, der ins missgünstige Zwietrachtingen (Smeerensburg) nördlich des Polarkreises strafversetzt wird und dort auf den melancholischen Spielzeugmacher Klaus trifft, seine wahre Bestimmung findet und Weihnachten quasi erfindet. Verzaubernd.
Bei Joyn Plus verfügbare Familienkomödie über das Geheimhaltenwollen von Problemen an den Festtagen. Der Film lebt vor allem von starken Darstellern wie Diane Keaton, Ed Helms, Olivia Wilde und Amanda Seyfried und wird aus der Sicht des Familienhundes Rags erzählt.
Fünf Paare kämpfen sich in Frankfurt durch den Vorweihnachtswahnsinn und finden zum Fest auf ungewöhnliche Weise zueinander. Der Episodenfilm im „Tatsächlich... Liebe“-Stil vereint deutsche Filmstars wie Nora Tschirner, Heike Makatsch, Tom Beck, Wotan Wilke Möhring, Katharina Schüttler, Fahri Yardim und Christian Ulmen. Die Schnulze ist bei Joyn verfügbar.
In diesem fantasievollen Animationsfilm schickt Bösewicht Pitch den Menschen Alpträume und will die Macht übernehmen. Die Hüter des Lichts – ein Quartett aus Weihnachtsmann, Osterhase, Zahnfee und Sandmann – wollen ihn besiegen. Jack Frost (deutsche Stimme: Florian David Fitz) soll dabei helfen, muss aber erst mal lernen, an sich selbst zu glauben. Ein Heidenspaß über den Glauben ans Wunderbare – nicht nur für Kinder. Unter anderem bei Joyn+ und Netflix in der Flatrate verfügbar.
Dieser bei Netflix in der Flatrate und anderen Streamingdiensten gegen Geld verfügbare deutsche Kinderfilm basiert auf dem gleichnamigen Buch von Cornelia Funke. Alexander Scheer spielt einen schnoddrigen Weihnachtsmann, in weiteren Rollen sind Noah Joel Kraus, Mercedes Jadea Diaz, Jessica Schwarz und Volker Lechtenbrink zu sehen.
Der Klassiker von Charles Dickens („A Christmas Carol“) als Disney-Digital-Abenteuer – zu sehen im Streamingdienst Disney+. Im London des 19. Jahrhunderts wird Geizhals Ebenezer Scrooge vom verstorbenen Kompagnon Marley und dann drei Weihnachtsgeistern heimgesucht, um ein besserer Mensch zu werden. Gelungener, weil mit Puppen, scheint da fast „Die Muppets-Weihnachtsgeschichte“ von 1992 (ebenfalls bei Disney+).
In diesem Film mit Diane Kruger, Benno Fürmann, Dany Boon und Daniel Brühl geht es um Weihnachten 1914 an der Front in Flandern. Deutsche, schottische und französische Truppen versuchen in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs das Fest zu begehen. Als ihnen bewusst wird, dass auch ihre Feinde feiern, beschließen sie eine dreitägige Waffenruhe. Das gemeinsame Weihnachten alarmiert die Heeresleitungen. Der Film, der auf einer wahren Begebenheit basiert, war für Oscar und Golden Globe nominiert und ist zum Beispiel im Sony Channel von Amazon Prime zu sehen.
Der computeranimierte Kinderfilm von Regisseur Robert Zemeckis („Zurück in die Zukunft“, „Forrest Gump“) erzählt die Geschichte eines Jungen, der nicht an den Weihnachtsmann glaubt und mit einer Reise an den Nordpol eines Besseren belehrt wird. Die Kinderbuchverfilmung bietet ganz viel Tom Hanks in mehreren Rollen, ist für manche Augen aber wohl etwas zu überladen. Der Film ist gegen Extrageld bei fast allen Streamingdiensten verfügbar.
Zwei bekannte Filmversionen gibt es von dieser Kinderbuchstory von Dr. Seuss (Theodor Seuss Geisel) aus den 1950er Jahren. Obwohl alles zuckersüß aussieht, hat der grüne Grinch seine Gründe, Weihnachten kaputtmachen zu wollen. Für den Komiker Jim Carrey gehört der haarige Grinch zu seinen bekanntesten Rollen. Den Film gibt es etwa bei Netflix, Sky und Amazon Prime in der Flatrate.
Vor zwei Jahren erschien diese Zeichentrickvariante mit Otto Waalkes als Sprecher (im Original Benedict Cumberbatch). Den Grinch-Animationsfilm gibt es bei Amazon.
Dieser britische Ensemblefilm – Originaltitel „Love Actually“ – erzählt mehrere Geschichten aus London in der Vorweihnachtszeit. Hugh Grant tanzt als Premierminister durchs Haus, Bill Nighy spielt einen versoffenen Musiker. In einer Nebenrolle ist Heike Makatsch dabei. Mitwirkende sind auch Keira Knightley, Billy Bob Thornton, Liam Neeson, Colin Firth, Emma Thompson, Claudia Schiffer und der als Mr. Bean bekannte Rowan Atkinson. Der Film ist ein Renner und unter anderem bei Amazon Prime, Joyn, Netflix, TVnow und Sky verfügbar.
Artikel von & Weiterlesen ( 24 moderne Weihnachtsfilme, die sich jetzt streamen lassen - Berliner Zeitung )Seit über 40 Jahren wird jährlich für "Ein Herz für Kinder" gespendet. So viel Geld wie am Samstagabend kam jedoch noch nie zusammen. Grund dafür könnte auch Helene Fischer gewesen sein. Denn die feierte bei der Spendengala ein kleines Comeback.
Am Samstagabend hatten mehrere Prominente bei "Ein Herz für Kinder" zu Spenden aufgerufen. Um die 80 Stars und Sternchen, darunter VIPs wie Verona Pooth, Sylvie Meis, Florian Silbereisen und Uschi Glas, saßen im Studio und nahmen Anrufe entgegen. Am Ende kam eine Rekordsumme zusammen. 25.977.285 Euro wurden an dem Abend gesammelt, sieben Millionen Euro mehr als im Vorjahr.
Auch die Stars gaben etwas dazu. Zum Beispiel spendete Schauspieler Dieter Hallervorden 2.000 Euro, Moderatorin Sophia Thomalla 3.000. Die Jungs von The BossHoss machten ebenfalls 2.000 Euro locker. Die Schweizer Rapperin Loredana hingegen griff für die Spendengala noch etwas tiefer in die Tasche. "2.000 Euro sind zu wenig, denn ich verdiene ein bisschen mehr", so die 25-Jährige. Sie und ihr Team spendeten 100.000 Euro.
Loredana: Die Schweizer Rapperin spendete 100.000 Euro. (Quelle: Britta Pedersen/dpa)
Für einen Lacher sorgte Mats Hummels. Der Profikicker war selbst nicht vor Ort, dafür aber seine Frau Cathy. Die versuchte den Fußballer vor laufender Kamera anzurufen, um ihn zum Spenden zu bewegen. Doch Mats Hummels ging nicht ran. Später sagte Cathy: "Er möchte nicht ans Telefon gehen, weil er gerade in einem wichtigen Playstation-Spiel ist." Spenden wollte er trotzdem: 10.000 Euro.
Für Tränen hingegen im Publikum sorgte TV-Arzt Johannes Wimmer. Der 37-Jährige hat vor zwei Wochen seine Tochter verloren. Die kleine Maximilia starb mit nur neun Monaten an einem bösartigen Hirntumor. Seine Teilnahme an der Sendung abzusagen, kam für den Mediziner aber nicht infrage. "Die letzten Wochen und Monaten haben wir gespürt, wie eine große Sinnlosigkeit uns gesteuert hat. Wir haben nichts großartig machen können. Wir sind Zuschauer des eigenen Lebens gewesen", so der Hamburger.
"Mein Ziel ist es, dieser großen Sinnlosigkeit etwas Sinnhaftes zu stiften. Deswegen wäre es viel schlimmer, heute nicht zu kommen, dann hätte der Krebs gesiegt. Er hat ihr zwar das Leben genommen, aber wir kämpfen weiter." Im Studio kämpften Promis wie Jana Ina Zarrella oder Dieter Hallervorden mit den Tränen. Auch Moderator Johannes B. Kerne hatte glasige Augen während des Gesprächs mit Johannes Wimmer.
Weniger emotional, aber ein Highlight für viele Fans, war der Auftritt von Helene Fischer. Eigentlich befindet sich die Schlagerkönigin aktuell in einer Auszeit. Doch für die Spendengala machte die 36-Jährige eine Ausnahme. Zum ersten Mal seit über einem Jahr performte die Sängerin wieder einen Song – und das gleich zwei Mal. So sang sie um kurz nach 21 Uhr mit Andrea Bocelli das Lied "The Prayer".
Helene Fischer: Die Sängerin trat bei "Ein Herz für Kinder" auf. (Quelle: Britta Pedersen/dpa)
Zwei Stunden später kam die Sängerin erneut auf die Bühne und performte "Never Enough" von Loren Allred. Während der kompletten Performance blieb die Kamera auf Helene Fischer gerichtet. Erst als sie die letzten Töne sang, zeigte das ZDF auch das Publikum. Zu sehen war Florian Silbereisen. Der aktuelle "Traumschiff"-Kapitän hing während des Auftritts seiner Ex-Freundin am Telefon und nahm fleißig Spenden entgegen.
Nach der Performance wurde die Spendensumme enthüllt. Johannes B. Kerner und Helene Fischer präsentierten gemeinsam mit Jana Ina und Giovanni Zarrella die Zahl. 25.977.285 Euro kamen für den guten Zweck zusammen. Die von der "Bild"-Zeitung ins Leben gerufene Aktion "Ein Herz für Kinder" gibt es seit 1978.
Artikel von & Weiterlesen ( "Ein Herz für Kinder": Spendengala mit Helene Fischer sorgt für Rekordsumme - t-online )
Sie selber möchte sich nicht beschweren: «Ich habe die Zeit genutzt, einige Dinge anzuschieben und viel Zeit mit meinen Lieben zu verbringen – natürlich Corona-konform», sagt Helene. Das Schicksal derer, die wegen Corona vor dem finanziellen Aus stehen, mache sie aber traurig.

Sylvie Meis war 2009 an Brustkrebs erkrankt. Nun hat die Moderatorin über die Unsicherheiten gesprochen, die sie während der Chemotherapie und auch noch danach verspürt hat.
2009 wurde bei Sylvie Meis Brustkrebs diagnostiziert. Der Tumor wurde operativ entfernt, anschließend unterzog sich die frühere "Let's Dance"-Moderatorin einer unterstützenden Chemotherapie. Heute gilt Meis als geheilt. Dennoch denkt die 42-Jährige täglich an die wohl schwierigste Phase ihres Lebens und die Veränderung ihres Körpers in dieser Zeit.
"Es ist jetzt fast zwölf Jahre her, aber es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an das denke, was ich damals erlebt habe", sagte Meis in "Glossip", dem Beauty-Podcast der Zeitschrift "Gala". Es sei das intensivste Jahr gewesen, das sie jemals erlebt habe. Vergleichbar sei diese Zeit für sie mit nichts.
Der durch die Chemotherapie ausgelöste Verlust ihrer Haare habe sie unsicher gemacht: "Natürlich wird man unsicher, wenn man morgens in den Spiegel schaut und komplett kahl ist. Man verliert ja nicht nur seine Haare, man hat auch keine Augenbrauen oder Wimpern", erklärte Meis.
Erst nach dem Ende der Chemotherapie habe sie langsam wieder Vertrauen in ihren Körper bekommen. Es hätte einige Zeit gedauert, bis sie sich wieder gefunden habe: "Ich musste mich erst mal an meine kurzen Haare gewöhnen", so Meis. Auch wenn den Menschen um sie herum der neue Look gefallen habe, sei das nicht ihre "eigene Entscheidung" gewesen. Der ganze Prozess sei insgesamt eine Achterbahn der Gefühle gewesen.
Artikel von & Weiterlesen ( Sylvie Meis über Krebserkrankung: "Kein Tag, an dem ich nicht daran denke" - t-online.de )Hat sich Herzogin Kate (38) möglicherweise in ihrem Terminkalender vertan? Inzwischen ist die Herzogin von Cambridge seit gut neun Jahren Mitglied der britischen Königsfamilie. Offizielle Veranstaltungen meistert die Schönheit an der Seite ihres Mannes Prinz William (38) für gewöhnlich mit Bravour. Bei besonderen Events wie Staatsdinners oder Empfängen erscheint die dreifache Mutter sogar mit einem Diadem auf dem Kopf. Bis sich die Fans an diesem Anblick wieder erfreuen dürfen, müssen sie sich nun aber gedulden: Kate verpasst seit Jahren erstmals Royal-Termine!
Doch das ist nicht etwa Kates eigene Schuld, weil sie womöglich eine ihrer Verabredungen vergessen hat – die versäumten Termine sind vielmehr der aktuellen Gesundheitslage geschuldet. Seit Beginn ihrer Amtszeit hat sich Kate nämlich keinen Termin entgehen lassen. Wie aus einer offiziellen Pressemitteilung des Königshauses nun jedoch hervorging, werden alle für den Rest des Jahres geplanten Großveranstaltungen im Buckingham Palast und in Windsor Castle abgesagt. "Als vernünftige Vorsichtsmaßnahme unter den gegenwärtigen Umständen", begründeten die UK-Royals ihre Entscheidung. Um welche Termine es sich dabei handelt, ist allerdings nicht klar.
Doch auch ein familiäres Treffen an den Weihnachtsfeiertagen steht bisher noch in den Sternen. So laufe die Planung zwar auf Hochtouren, doch ob auch alle Mitglieder der Königsfamilie teilnehmen dürfen, ist bisher noch unklar – immerhin müssen sich auch die Queen (94) und Co. an die derzeit geltenden Regeln halten und auf größeren Besuch verzichten.
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Komisch eigentlich, dass es immer noch "Das literarische Quartett" heißt, und nicht zum Beispiel "Deutsche Charakterkritik". In dieser ZDF-Sendung halten zwar vier Leute Bücher in die Kamera, pochen mit den Knöcheln auf den Umschlag, dass es hohl klingt, aber über Literatur ist da schon seit Jahren nicht mehr geredet worden. Es geht meistens darum, wie eine Autorin oder ein Autor etwas gemeint hat und wie er einem deswegen als Mensch so vorkommt, oder was seine Figuren machen, und ob das ein nachvollziehbares Handeln ist. Es geht noch nicht mal um Handlung in einem dramaturgischen Sinn, und schon gar nicht um Literatur als Kunst.
Wobei man es umso höher schätzen muss, wenn einmal einer der Gäste, wie in der aktuellen Folge der Schauspieler Ulrich Matthes, sich um ein ästhetisches oder formales Argument bemüht. Er zielt eigentlich direkt auf die dringend anliegende Diskussion, wenn er über den aktuellen Essayband von Michel Houellebecq sagt: "Ich habe im Laufe der Lektüre zunehmend die Lust daran verloren, zu entschlüsseln: Handelt es sich bei dieser oder jener Äußerung um eine ironische Bemerkung, ist es eine Provokation, ist es seine Privatmoral, ist es der Gesellschaftsclown. Und ist es noch konservativ, oder schon reaktionär?" Danach liest er eine vorbereitete Liste der reaktionären Phrasen aus den Texten vor, verhindert damit aber leider selbst das Gespräch über die absichtlich uneindeutige Performanz, die Houellebecq als öffentlicher Intellektueller pflegt.
Das wäre nun aber nötig gewesen, weil das Buch gerade von der Kabarettistin und Autorin Lisa Eckhart vorgestellt worden war, die sich an dieser Uneindeutigkeit auf fatale Art ein Beispiel genommen zu haben scheint. In ihren Programmen erweckt sie mittlerweile eigentlich nicht mehr gar so virulente antisemitische Stereotype zum blühenden Leben, vorgeblich um irgendetwas zu entlarven, wobei man nie weiß, wen oder was, und eilfertige Zuschauer halten das dann für Ironie oder verdrehte Provokation. Der Schriftsteller Maxim Biller hat gerade in der SZ darauf hingewiesen, dass diese Frau in die Sendung einzuladen, die einmal der Überlebende der Shoah und zentrale Literaturkritiker des 20. Jahrhunderts Marcel Reich-Ranicki erfunden hat, eine Geschmacklosigkeit ist. Das einzige, über das man mit Lisa Eckhart in diesem Zusammenhang hätte reden können, wäre die verfluchte Dynamik von Eigentlichkeit und Uneigentlichkeit in der Literatur und verwandten Künsten gewesen. Da hatte Ulrich Matthes schon recht.
Damit wäre man sogar ziemlich nah am Kern gegenwärtiger ästhetischer Streitigkeiten gewesen, siehe Memoir-Literatur, siehe Dokumentar-Theater, siehe Polit-Kunst. Und womöglich hätte dieses Gespräch gezeigt, warum Lisa Eckhart so lasziv sein möchte und dabei so unangenehm berechnend wirkt. In diesem Zusammenhang soll und darf sicher erwähnt werden, dass ihr mit einer Art Airbrush-Dschungel bedruckter Blazer bei der Aufzeichnung etwas offen stand, und darunter soll es wohl aussehen, als sei sie nackt. Wer jemals auf diesen zu niedrigen Stühle saß, mit denen solche Sendungen möbliert sind, ahnt, dass so ein Outfit darauf nicht halb so sexy wie krampfig ist.
Davon abgesehen verteidigte sie Friedrich Nietzsche gegen Houellebecq und las in Don DeLillo etwas Eugene Ionesco rein, wäre auf ihre bildungsbeflissene Art also sicher zu Diskussionen zu bringen gewesen. Aber für Ästhetik und Literatur interessiert sich in dieser Sendung eben vor allem die Moderatorin Thea Dorn nicht, die ihr Programm abstrampelt wie eine Turnlehrerin. Wobei der Vergleich vor allem für ihre Stimmlage gilt, mit der sie immer irgendwelche Trödler auszuschimpfen scheint, die sich hinter dem Mattenwagen versteckt haben.
Ihr Versuch, die Peinlichkeit der aktuellen Sendung auszubügeln, in dem sie zuletzt den Roman "Es wird wieder Tag" von Minka Pradelski zur Diskussion stellt, scheitert dann auch komplett. Es geht darin um Überlebende der Lager der Nazis, ein Paar, deren Sohn 1946 das erste jüdische Kind ist, das nach dem Krieg in Frankfurt geboren wird. Aus der Perspektive des Säuglings ist der Romananfang erzählt. Immerhin wurde da eine Parallele zu Günter Grass' "Blechtrommel" erkannt, aber nochmal reingeschaut hatte in das Buch offenbar niemand. In den berühmten Verriss von Reich-Ranicki ("Die meist präzisen und bisweilen wollüstigen Schilderungen seiner Art ergeben nichts für seine Zeitkritik") erst recht nicht.
Dass der dritte Gast, die Profitennisspielerin und neuerdings literarische Autorin Andrea Petković, anmerkt "für mich" habe das Buch die Figuren, und zwar die jüdischen Überlebenden und eine KZ-Aufseherin gleichermaßen, "humanisiert", war eine Grobheit, über die man leider nicht den Mantel des Schweigens legen darf, weil sie ihr von dieser Sendung geradezu aufgedrängt worden zu sein scheint. Das "Literarische Quartett" ist heute keines mehr, sondern eine Talkshow, in der mithilfe von Büchern die Menschenähnlichkeit von Autoren, Figuren und Protagonisten durchgenommen wird. Zur üblichen Langeweile dieses Formats kommt diesmal noch eine bohrende Fremdscham.
Artikel von & Weiterlesen ( Das Literarische Quartett hat Lisa Eckhart zu Gast - Süddeutsche Zeitung )
Am Freitagabend war es Zeit für die zweite Ausgabe von „Pretty in Plüsch“ auf Sat.1: Promis performen mit Profi-Sängern, die ihre Stimme einer Puppe leihen. Wer am wenigsten Zuschauervotings bekommt, muss die Show verlassen und seine Puppen-Identität lüften.
In der letzten Woche erwischte es Ingolf Lück (62) und Ex-Spicegirl Melanie C (46).
Zu Beginn wartete Moderatorin Michelle Hunziker (43) aber an diesem Abend erst einmal mit einer weiteren Überraschung auf: Einer der Promis fehlte nämlich in der Runde. Hardy Krüger jr. (52) hatte sich bei der Generalprobe den Meniskus gerissen und muss sogar operiert werden! Für Ersatz war aber gesorgt: Schauspieler Jimi Blue Ochsenknecht (28) sprang kurzfristig ein und performte mit der plüschigen „Polly“.
Eine Tatsache, die die Zuschauer nicht nur erstaunte, sondern auch ins Grübeln brachte: Schließlich ist Jimi Blue jetzt mit Yeliz Koc (27) zusammen – und die ist wiederum die Ex-Freundin von Johannes Haller (32), der inzwischen mit Jessica Paszka (30) liiert ist, die auch bei „Pretty in Plüsch“ performt. Da kann man ja schon mal ins Strudeln geraten...
Zudem trug Jessica auch noch verdächtig weite Kleidung: Ist da etwa Bachelorette-Nachwuchs von ihrem Johannes auf dem Weg?
Fast gerieten da die Gesangsperformances in den Hintergrund – obwohl Mareile Höpner (43) sich überraschenderweise von einer ganz neuen Seite zeigte. In einer hautengen Jeans, einem Lederoberteil und High Heels war sie dann doch anders gekleidet, als man es bisher von ihr gewohnt war. Nach ihrem Auftritt von Lady Gagas „Poker Face“ mit ihrem Puppen-Partner Harry Love, fühlte sich sogar Gastjuror Oli P. (42) inspiriert, eine kleine Tanz-Einlage am Motorrad-Requisit abzuliefern. Und vor allem Jurorin Sarah Lombardi (28) war baff: „Du bist so eine sexy Frau! Das war eine Riesen-Herausforderung... Für die nächste Runde würde ich mir eine richtig schöne Liebesballade wünschen!“
Die gab es dann noch am selben Abend, denn am Ende wurde durch ein Duell entschieden, wer „Pretty in Plüsch“ verlassen muss. Mareile und ihr Harry entschieden sich für eine langsame Variante von Heinz Rudolf Kunzes „Dein ist mein ganzes Herz“ – konnten aber nicht genügend Anrufer für sich gewinnen.
Der Plüsch-Charmeur Harry Love wurde also enttarnt, sorgte allerdings für keine allzu große Überraschung. Mit ihm wurde bereits gerechnet: Schlagerstar und „König von Mallorca“ Jürgen Drews (75).
Der hatte sichtlich seinen Spaß an der Show: „Was ich alles so erleben darf in meinem hohen Alter! Ich war seit langer Zeit mal wieder richtig nervös.“
Sendung mit Andrea Petkovic und Lisa Eckhart: Spuren früherer Streitlust
Foto:Jule Roehr / ZDF
Gut möglich, dass viele nicht genau wissen, wo und wann und ob überhaupt noch das »Literarische Quartett« aktuell ausgestrahlt wird – jenes Flaggschiff der TV-Literaturkritik, das einst unter Marcel Reich-Ranicki vom Stapel lief, an dessen Steuer er leidenschaftlich, gerne auch derb, aber (fast) immer hochintelligent über Bücher sprach und stritt.
Gut möglich auch, dass an diesem Freitagabend um 23:30 Uhr mehr Menschen als sonst einschalten. Denn die aktuelle Ausgabe ist schon im Vorfeld kritisiert worden, und zwar vernichtend.
Moderatorin Thea Dorn wollte mit dem Schauspieler Ulrich Matthes, der Tennisspielerin und Autorin Andrea Petković diskutieren – und mit der Kabarettistin und Romanautorin Lisa Eckhart, die in den vergangenen Monaten immer wieder polarisiert hatte, weil manche in ihren Witzen und Aussagen Antisemitismus erkennen, andere wieder nicht. Eigentlich schien zu ihr alles gesagt. In der »Süddeutschen Zeitung« aber erweckte der Publizist Maxim Biller die Diskursleiche mit Starkstrom zu neuem Leben.
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