Wednesday, September 2, 2020

Salzburger Gerichtsmediziner züchtet den schärfsten Chili - Salzburger Nachrichten

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Mit einem Schärfegrad von 1,6 Millionen Scoville hat Franz Neuhuber das wohl stärkste Gewürz im Garten. Begonnen hat alles, als ihm seine Frau ein kleines Chilipflänzchen schenkte.

Franz Neuhuber ist Leiter der forensischen Molekularbiologie in der Salzburger Gerichtsmedizin. Dort werden DNA-Profile erstellt, darunter Begutachtungen über Abstammungen, etwa zur Vaterschaftsfeststellung, oder biologische Spuren nach Straftaten untersucht sowie versucht, unbekannte Tote zu identifizieren. Parallel dazu hat der Familienvater und bereits zweifache Großvater ein besonderes Hobby gefunden: Er züchtet in seinem Garten in Mondsee Chilipflanzen der besonderen Schärfe.

"Früher habe ich scharfe Speisen überhaupt nicht gemocht", erzählt Neuhuber. Dann sei seine Gattin Judith mit einem kleinen Chilipflänzchen als ...

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September 03, 2020 at 12:46AM
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Salzburger Gerichtsmediziner züchtet den schärfsten Chili - Salzburger Nachrichten

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Tipps von Experten: Schärfster Chili in Grieskirchen & Eferding wieder gesucht - Grieskirchen & Eferding - meinbezirk.at

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BezirksRundschau und HTL Wels suchen den schärfsten Chili. Vorjahressieger geben wertvolle Tipps.

BEZIRKE GRIESKIRCHEN, EFERDING. BEZIRKE (jmi). Diesen Herbst wird es heiß – dafür sorgen die Hobbygärtner aus den Bezirken Grieskirchen und Eferding. Mit der Aktion „Chili: Wer hat den schärfsten?“ suchen die BezirksRundschau und die HTL Wels den schärfsten Chili Oberösterreichs. Der Samareiner Albert Rathmayr will heuer abermals sein Glück bei der Chili-Aktion versuchen. Im vergangenen Jahr holte er mit einer "Trinidad Scorpion Butch T" den Bezirkssieg für Eferding. "Ich kaufe die Chilisamen jedes Jahr frisch. Beim Selbstziehen der Samen entstehen meist ungewollte Kreuzungen der Sorten", sagt Rathmayr.

Auch Landesgärtnermeister Hannes Hofmüller aus Bad Schallerbach empfiehlt, direkt im Fachhandel zu kaufen. „Es gibt schon einige Sorten, die empfindlicher sind – speziell die scharfen oder kleinfruchtigen. Sie sind schwieriger zu kultivieren. Grundsätzlich wachsen alle Sorten sehr kompakt und kräftig“, so Hofmüller. Wichtig ist hierbei die richtige Temperatur: 20 bis 25 Grad Celsius sollten es schon sein. Überwintern kann die Pflanze nur drinnen, am besten im Wintergarten mit viel Licht und passender Wärme.

Auge auf "Feinde" haben

Mit einer "Carolina Reaper" holte sich der Natternbacher Thomas Leirich im vergangenen Jahr nicht nur den Grieskirchner Bezirkssieg, sondern gleich den Landessieg. Bei der Aufzucht der Chilipflanzen empfiehlt er, ein Auge auf "Feinde" zu haben: "Die Pflanzen auf möglichst natürliche Art und Weise von Läusen freihalten: durch Abwaschen, natürliche Feinde, Duftstoffe. Auch Schnecken sollten nicht über die Pflanzen herfallen, da diese die frischen Triebe und Blüten am liebsten verzehren."

Gelingt die Aufzucht, können Hobbygärtner die Schoten für Soßen, Öle, aber genauso Süßes, wie Apfel-Chili-Marmelade, einsetzen. "Bei der Verarbeitung von sehr scharfen Chilisorten mit Handschuhen, Mund-Nasen-Schutz und Brille arbeiten, um der Reizung von Haut und Schleimhäuten vorzubeugen", empfiehlt Leirich. Für das Trocknen der Chilis nimmt Rathmayr ein Dörrgerät, weil es beim Lufttrocknen zu Schimmelbildung kommen könne: "Die getrockneten Chilischoten reibe ich erst dann zu Pulver, wenn ich es brauche. Reibt man zu viel Pulver auf einmal, nimmt es Feuchtigkeit auf und verklumpt."

Stress für mehr Schärfe

Für die Chili-Aktion hat Landesgärtnermeister Hofmüller noch einen wichtigen Tipp: „Ein Trick, um den Chili richtig scharf werden zu lassen, ist, ihn einer Stresssituation auszusetzen. Dabei bildet sich auch das Capsaicin. Am besten den Chili in der Früh düngen oder gießen und dann den restlichen Tag trocknen lassen. So entsteht ein gewisser Stress, durch den er noch mehr Capsaicin produziert.“

Jetzt mitmachen!

Die BezirksRundschau und die HTL Wels suchen den schärfsten Chili Oberösterreichs!
Und so wird es gemacht:

  • Selbst gezogenen Chili trocknen: Um die Schärfe der Schoten zu bewahren, empfiehlt sich ein Vortrocknen in der Sonne, danach im Dörrautomaten vollständig trocknen (oder im Backrohr bei moderater Temperatur).
  • Einsenden bis 17. Oktober: Achtung! Nur vollständig getrocknete Proben einsenden (Gefahr der Schimmelbildung), am besten in kleinen, wiederverschließbaren Plastiksäckchen verpackt.
    HTBLA Wels , Abteilung für Chemieingenieurwesen, Kennwort: Chili ,
    Fischergasse 30, 4600 Wels
  • Formular ausfüllen:
    Teilnahmeformular und Teilnahmebedingungen unter meinbezirk.at/scharfmacher downloaden und zusammen mit der Probe versenden.



September 03, 2020 at 01:00AM
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Tipps von Experten: Schärfster Chili in Grieskirchen & Eferding wieder gesucht - Grieskirchen & Eferding - meinbezirk.at

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Tuesday, September 1, 2020

Scharfmacher OÖ: Gesucht: Die schärfste Chili-Schote Rohrbachs - meinbezirk.at

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Chilis faszinieren Gärtner und Hobbyzüchter gleichermaßen. Wir haben mit zwei Züchtern über ihre Leidenschaft gesprochen. Auch heuer können Chili-Fans wieder bei der Aktion "Wer hat den Schärfsten?" mitmachen und ihre getrocknete Ernte testen lassen. Die BezirksRundschau und die HTL Wels küren die schärfsten Schoten des Bezirks und des Landes.

BEZIRK ROHRBACH. "2015 habe ich sieben Pflanzen geschenkt bekommen, die sonst am Kompost gelandet wären. Besonders fasziniert war ich vom Habanero, der bei ordentlicher Schärfe doch immer wieder gereizt hat noch größere Stücke davon zu probieren", sagt Leonhard Felhofer. Die Chili-Leidenschaft ist schnell gewachsen. Mittlerweile stehen zahlreiche Pflanzen im Garten des Hobbyzüchters in St. Martin: "Beim Aussäen im Jänner und Februar können es schon gut hundert Keimlinge bei gut 25 Sorten sein. Da wird dann noch aussortiert beziehungsweise überleben nicht alle das erste Umtopfen. Einen Teil der Pflanzen verschenke ich dann im Freundeskreis."

Vielfalt an Sorten und Schärfegraden

Doch was macht die Faszination der Chilis aus? "Kunden schätzen die Sortenvielfalt, die bunten Farben und vor allem die unterschiedliche Schärfe. Auch die vielseitige Verwendung wird geschätzt. Man kann die Chilis trocknen, einlegen, frisch essen, zum Würzen verwenden und mehr", sagt Bezirksgärtnermeister Paul Schiffbänker aus Haslach. Chilis liegen bei den Gärtnern immer noch voll im Trend. "Vor allem bei den extrem scharfen Sorten ist die Nachfrage groß", so Schiffbänker. Der Profi weiß: "Der Wettbewerb unter Freunden wird immer mehr forciert – wer hat die schärfste Chili oder wie scharf kannst du essen?". Die Schärfe kann man als Hobbygärtner jedoch nur subjektiv über den Geschmack bewerten. Die HTL Wels wiederum kann den Schärfegrad mit einem Test bestimmen. Die BezirksRundschau und die HTL haben schon im Vorjahr den schärfsten Chili Oberösterreichs gesucht. Auch heuer können Chilizüchter und Hobbygärtner ihre getrocknete Ernte bis 17. Oktober einsenden und testen lassen. Die Bezirkssieger erhalten jeweils einen 100-Euro-Gutschein der OÖ Gärtner. Der Landessieger erhält zusätlich einen Gutschein über zehn kostenlose Testungen seiner Ernte der HTL Wels.

Saftige Baumchili

Bei den Chilis gibt es unzählige populäre Sorten mit verschiedenen Schärfegraden – von Jalapeno, über Bhut Jolokia, Limon, Fatalii und Tabasco bis Habanero. "Jeder Chili-Liebhaber hat seine Lieblingssorten, dazu gehören auch weniger bekannte Exemplare", sagt Schiffbänker. Felhofers Lieblingschili ist die Rocoto Montufar, eine Baumchili, die bei mittlerer Schärfe richtig fruchtige und saftige Früchte trägt. "Baumchilis mögen es, wenn es nachts abkühlt, also optimal für unser Klima." Neue Sorten werden bei dem Hobbyzüchter aus St. Martin meist direkt beim Grillen verkostet. "Einen Teil trockne ich und mahle sie zu Flocken, da halten sie die Schärfe in Gläser verschlossen sehr gut. Seit zwei Jahren koche ich eine süß-scharfe-Chilisauce, das Rezept habe ich in einem Chiliforum gefunden. Die Chiliflocken und Chilisauce verteile ich im Bekanntenkreis", sagt Felhofer.

Pflanzen selbst ziehen

In Josef Leitners Glashaus wachsen derzeit rund 20 Chili-Pflanzen. Der Hobbygärtner aus St. Peter experimentiert gerne und probiert jedes Jahr neue Sorten aus. "Das Wichtigste ist, dass man die Samen selbst aus vorhandenen Früchten nimmt und im nächsten Jahr wiederverwendet. Damit lässt sich die Sortenvielfalt bewahren und man bekommt, im Gegensatz zu Hybridsamen der Industrie, genau die Chili, die man will", so Leitner. Unter Hobbyzüchtern herrscht oft ein reger Tauschhandel. Leitner hat etwa bei der Jause eine Küchenrolle am Tisch liegen, auf die er gleich die Samen der Chilis gibt. Diese werden getrocknet, in Samentütchen verpackt, beschriftet und dann wieder angepflanzt. Kauft man Samen im Geschäft, rät Leitner, zu Reinsaat in Bio-Qualität zu greifen.

Die besten Bedingungen

Wer ein Glashaus und einen grünen Daumen hat, hat meist meist viel Freude mit den Pflanzen. "Im Grunde gehen alle Sorten. Man muss nur die nötigen Bedingungen schaffen", sagt Josef Leitner. Dazu gehören laut Leitner vor allem ein guter, humoser Boden, Dünger, Wärme und keine Schädlinge. "Das ist oft das Schwierigste, denn Blattläuse mögen es genau wie Chilis gerne warm." Bei Chilis könne man "selbst bestimmen, mit wieviel Aufwand man es betreibt", sagt Leonhard Felhofer: "Das funktioniert von Saatgut in die Erde stecken und beobachten was passiert, bis hin zu Heizmatten unter den Anzuchttöpfen. Ich zähle mich zu der pragmatischeren Gruppe und versuche, mit eher wenig Aufwand gute Erträge zu erzielen. Die Pflanzen kommen bei mir nach den Eisheiligen ins Freie, entweder ins überdachte Hochbeet oder geschützt nahe der Hauswand in große Töpfe. Regelmäßig gießen, gelegentlich Tomatendünger dazugeben und auf viele sonnige Tage hoffen."

"Es lohnt sich, zu warten"

Das Wetter heuer war für Chilis nicht ganz optimal: "Der nasse Mai und eher kühle Juni waren für meine Pflanzen nicht unbedingt förderlich", sagt Felhofer. "Wenn der Herbst noch sonnig und warm bleibt, reifen noch unzählige Früchte bis in den Spätherbst aus", beruhigt Bezirksgärtnermeister Schiffbänker. Hobbygärtner Josef Leitner erntet jedes Jahr "so viel, dass meine Frau und ich noch viel herschenken können". Er selbst verzehrt Chilis gerne roh. Leitner rät, Chilis genauso wie Paprika nicht grün zu verzehren: "Man kann sie grün essen, aber eigentlich sind sie noch nicht reif. Wenn die Frucht reif ist, entfaltet sie ganz andere Aromen. Es lohnt sich absolut, zu warten." Auch Chilipulver stellt Leitner selber her: "Das kann man vielseitig verwenden, von der Suppe bis zum Gulasch. Es gibt immer eine besondere Geschmacksnote." Chili habe generell den Vorteil, "dass man es sich mit der Schärfe richten kann": "Bei einem Schärfegrad von 2 bis 4 kann man sie locker essen, bei 6 bis 7 brennen sie zweimal. Eine Habanero mit einem Schärfegrad über 10 esse ich selber nicht mehr." Ein Tipp von Chili-Profi Leitner: Wer gerne scharf isst, sollte immer etwas Fetthaltiges wie Butter oder Frischkäse dazu essen. Auch bei der Ernte sollte man Handschuhe tragen.

Tipps vom Bezirksgärtnermeister

Das rät der Bezirksgärtnermeister Paul Schiffbänker allen, die im nächsten Jahr selbst Chilis züchten wollen: Bei der Aussaat brauchen Chili-Pflanzen eine Temperatur von mindestens 22°C und ein feucht-warmes Mikro-Klima. Sie mögen einen warmen und geschützten Standort. Wichtig ist ein großer Topf (mindestens 10 Liter) und eine lockere, nährstoffreiche Erde (z.B. OÖ-Gärtner Naturerde). Die erste Blüte/kleine Frucht (Opferfrucht) muss entfernt werden, damit die Pflanze ihre Kraft in mehrere Blüten gleichzeitig ausbringt und somit mehr Früchte ausbildet. Wenn die Pflanze die ersten kleinen Früchte hat, muss sie einmal pro Woche gedüngt werden (z.B. Bio OÖ-Gärtner Naturdünger). Die Chilipflanzen sollen nicht zu viel gegossen werden und nie im Wasser stehen, sonst verfaulen die Wurzeln.

Schärfste Chili gesucht

Die BezirksRundschau und die HTL Wels suchen die schärfste Chili-Schote Oberösterreichs!
Und so wird es gemacht:
• Selbst gezogenen Chili trocknen: Um die Schärfe der Schoten zu bewahren, empfiehlt sich ein Vortrocknen in der Sonne, danach im Dörr-automaten vollständig trocknen (oder im Backrohr bei moderater Temperatur).
• Einsenden bis 17. Oktober: Achtung! Nur vollständig getrocknete Proben einsenden (Gefahr der Schimmelbildung), am besten in kleinen, wiederverschließbaren Plastiksäckchen verpackt.
HTBLA Wels, Abteilung für Chemieingenieurwesen, Kennwort: Chili,
Fischergasse 30, 4600 Wels
• Formular ausfüllen:
Teilnahmeformular und Teilnahmebedingungen unter meinbezirk.at/scharfmacher downloaden und zusammen mit der Probe versenden.




September 01, 2020 at 06:00PM
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Scharfmacher OÖ: Gesucht: Die schärfste Chili-Schote Rohrbachs - meinbezirk.at

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Bezirk Perg: Welcher Chili stellt alle in den (Nacht)Schatten? - Perg - meinbezirk.at

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Sei Scharfmacher: Probe vom selbst angebauten Chili einsenden und analysieren lassen.

BEZIRK PERG. Die BezirksRundschau und die HTL Wels suchen den schärfsten Chili des Landes. Die eingesendeten Früchte des Nachtschattengewächses werden wissenschaftlich analysiert. Die Besitzer der schärfsten Exemplare aus allen Bezirken erhalten von den oö. Gärtnern Gutscheine im Wert von 100 Euro, der Landessieger zusätzlich zehn Messungen in den Labors der HTL Wels.
Auch Markus Mistlberger schickt heuer wieder eine Probe seiner schärfsten Frucht ein. Der Luftenberger schaffte es voriges Jahr mit der "Carolina Reaper" zum Bezirkssieger. Seine Schoten, die er im Februar angebaut hat, sind jetzt noch grün. Ernten wird er wahrscheinlich Ende September. "Wenn sie komplett reif sind, nimmt die Schärfe sogar wieder ein bisschen ab", erklärt er. 15 verschiedene Sorten hat der leidenschaftliche Chiligärtner angebaut, früher waren es sogar einmal um die 40. Mistlberger weiß aus leidvoller Erfahrung: "Man muss vorsichtig sein beim Verarbeiten. Das geht sogar durch die Handschuhe durch." Im Internet hat er sich schon über den einen oder anderen Trick informiert, um den Chilis noch mehr Feuer zu entlocken. "Oft ist es gut, wenn man sie nicht zu viel gießt", verrät der Luftenberger.

Chilis sind scharfe Paprika

Dass der Chili-Anbau für viele Männer interessant ist, kann Bezirksgärtnermeister Sebastian Sandner bestätigen. Der Experte informiert: "Chili gehört zur Pflanzengattung der Paprika. Also einfach ausgedrückt ist der Chili eine scharfe Paprika." Auch wenn man von Schoten spricht, handelt es sich beim Chili eigentlich um eine Beere. Die Schärfe wird in der Messeinheit Scoville angegeben.

Selbst Chilis anbauen: So gelingt es

Das Saatgut – im ausgewählten Handel oder bei Liebhabern erhältlich – legt man am besten Mitte Februar in eine nicht zu kalkhaltige Anzuchterde ein. Die mäßig durchnässte Erde wird an einen Platz mit einer Temperatur zwischen 20 und 30 Grad Celsius gestellt. Nach etwa zwei Wochen erscheinen die Keimblätter. Ein bis zwei Wochen später werden die Pflanzen pikiert und an einen sonnigen Platz gestellt. "Man sollte die Wärmebedürftigkeit der Pflanzen berücksichtigen", rät Sandner. Haben die Gewächse eine Höhe von ca. zehn Zentimetern erreicht, werden sie in Komposterde gepflanzt. Nach den Eisheiligen sollen sie an einen windgeschützten Ort im Freien platziert werden, am besten im Gewächshaus oder Folientunnel.
Das Gesamtergebnis der Schärfe-Messungen wird auf meinbezirk.at/scharfmacher veröffentlicht.

Sei Scharfmacher: Teilnehmen bis 17. Oktober

Die BezirksRundschau und die HTL Wels suchen den schärfsten Chili Oberösterreichs! Und so wird es gemacht:
• Selbst gezogenen Chili trocknen: Um die Schärfe der Schoten zu bewahren, empfiehlt sich ein Vortrocknen in der Sonne, danach im Dörrautomaten vollständig trocknen (oder im Backrohr bei moderater Temperatur).
• Einsenden bis 17. Oktober: Achtung! Nur vollständig getrocknete Proben einsenden (Gefahr der Schimmelbildung), am besten in kleinen, wiederverschließbaren Plastiksäckchen verpackt. HTBLA Wels, Abteilung für Chemieingenieurwesen, Kennwort: Chili, Fischergasse 30, 4600 Wels
• Formular ausfüllen: Teilnahmeformular und Teilnahmebedingungen unter meinbezirk.at/scharfmacher downloaden und zusammen mit der Probe versenden.

Bezirksgärtnermeister Sebastian Sandner.

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September 01, 2020 at 05:04PM
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Bezirk Perg: Welcher Chili stellt alle in den (Nacht)Schatten? - Perg - meinbezirk.at

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Scharfmacher OÖ: Welcher Chili im Bezirk Ried ist der Schärfste? - Ried - meinbezirk.at

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Wir sind auf der Suche nach Hobbygärtnern, die von ihren Chilis behaupten, dass sie die Schärfsten sind.

OÖ, RIED (schi). Bereits zum zweiten Mal suchen die BezirksRundschau und die HTL Wels gemeinsam mit den OÖ Gärtnern die schärfste Schote im Land. Vergangenes Jahr holte sich Christina Gumpinger mit der Schote "Carolina Reaper" den Sieg im Bezirk Ried. Auch heuer baut die Mettmacherin die feurigen Früchtchen an. "Meine Familie und ich essen gerne scharf. Mich reizt es, die Pflanzen von der Keimung bis hin zur Ernte großzuziehen. Dieses Jahr habe ich die Sorten Sweet Chocolate, Haverneros, Carolina Reaper, Naga Morich und Trinidad Scorpion Butch angebaut. Leider sind sie noch nicht richtig reif", so Gumpinger. Sobald die Schoten geerntet werden können, verarbeitet sie Gumpinger zu Chili-Salz, Chili-Gelee und Chili-Flocken. Der Rest wird klassisch in Essig eingemacht.

Tipps vom Gärtner

"Gerade heuer ist die Zahl der Chili-Fans gestiegen. Viele Leute waren lange zuhause und darum Zeit, neues auszuprobieren. Dazu zählt in erster Linie der Chili in jeder schärfe", weiß der für das Innviertel zuständige Bezirksgärtnermeister Günter Weber. Leut ihm seien junge Männer und Grillfreunde meistens große Fans der scharfen Schote. Zum richtigen Anbau der Pflanze hat Weber einige Tipps: "Will man seine Pflanzen selbst ziehen, muss man sehr zeitig im Frühjahr mit der Aussaat beginnen. Der Samen muss aber im Warmen angebaut werden. Chilis sind nämlich wärmeliebend. Kauft man sich fertige Pflanzen, ist ebenfalls darauf zu achten, dass man sie vor Kälte schützt. Regelmäßige Düngergaben mit einem organischen Dünger sind der Erfolg für eine gute Ernte."

HTL Wels bestimmt Schärfegrad

Für Chili-Anfänger empfiehlt der Bezirksgärtnermeister den Cherry Kirschpaprika. Er hat eine interessante Schäfte, ist aber noch gut zu essen. Etwas geübteren empfiehlt er die Jalapeno. Die Schärfe der Chili könne man als Hobbygärtner aber nur subjektiv über den Geschmack bewerten. Die HTL Wels kann den Schärfegrad allerdings mit einem Test bestimmen. Die BezirksRundschau und die HTL Wels suchen jetzt den schärfsten Chili in Oberösterreich. Noch bis 17. Oktober können Chilizüchter und Hobbygärtner ihre getrocknete Ernte einsenden und testen lassen. Die Bezirkssieger erhalten jeweils einen 100 Euro-Gutschein der Gärtner (siehe unten).

Sei Scharfmacher

Und so wird mitgemacht:

Selbstgezogenen Chili trocknen:
Um die Schärfe der Schoten zu bewahren, empfiehlt sich ein Vortrocknen in der Sonne, danach im Dörrautomaten vollständig trocknen (oder im Backrohr bei moderater Temperatur).

Formular ausfüllen:
Teilnahmeformular und Teilnahmebedingungen hier downloaden und zusammen mit der Probe versenden

Einsenden bis 17. Oktober:
Achtung! Nur vollständig getrocknete Proben einsenden (Gefahr der Schimmelbildung), am besten in kleinen, wiederverschließbaren Plastiksäckchen verpackt.
HTBLA Wels, Abteilung für Chemieingenieurwesen, Kennwort: Chili,
Fischergasse 30, 4600 Wels

Es gelten die Teilnahmebedingungen auf meinbezirk.at/scharfmacher-tb und die dort ebenfalls abrufbaren Gewinnspiel-Datenschutzinformationen. Gerne senden wir Ihnen diese auf Anfrage.




September 01, 2020 at 06:03PM
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Scharfmacher OÖ: Welcher Chili im Bezirk Ried ist der Schärfste? - Ried - meinbezirk.at

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Sei Scharfmacher: Chili: Wer hat den Schärfsten in der Region Enns? - Enns - meinbezirk.at

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Sei Scharfmacher: Probe vom selbst angebauten Chili einsenden und analysieren lassen.

REGION ENNS. Die BezirksRundschau und die HTL Wels suchen den schärfsten Chili des Landes. Die eingesendeten Früchte des Nachtschattengewächses werden wissenschaftlich analysiert. Die Besitzer der schärfsten Exemplare aus allen Bezirken erhalten von den oö. Gärtnern Gutscheine im Wert von 100 Euro, der Landessieger zusätzlich zehn Messungen in den Labors der HTL Wels.

Vorjahres-Sieger war aus Traun

Mit einem Schärfegrad von 1.617.188 Scoville war die „Bhut Jolokia“ von Herbert und Monya Lang aus Traun voriges Jahr der schärfste Chili im Bezirk Linz-Land. Die beiden sind heuer wieder fix mit dabei und wollen ihr Ergebnis vom Vorjahr sogar noch toppen.

Chilis sind scharfe Paprika

Bezirksgärtnermeister Sebastian Sandner aus St. Florian informiert: "Chili gehört zur Pflanzengattung der Paprika. Also einfach ausgedrückt ist der Chili eine scharfe Paprika." Auch wenn man von Schoten spricht, handelt es sich beim Chili eigentlich um eine Beere. Die Schärfe wird in der Messeinheit Scoville angegeben.
Dass eine Chilizucht in Linz-Land genauso Frauensache ist, beweist die Kematnerin Gisela Peutlberger-Naderer. Die SPÖ-Landtagsabgeordnete mit dem grünen Daumen warnt vor übertriebenem Leichtsinn beim Verzehr von Chilis: „Die Leute glauben, sie können jede Chili essen, das geht nicht immer gut.“ Für Peutlberger-Naderer ist die Chili ganz klar „eine Kämpferpflanze. Am spannendsten sind die Experimente bei der Zucht und auch der Tausch der Samen mit anderen Gärtnern bereichert den eigenen Garten.“

Saat Mitte Februar einlegen

Das Saatgut – im ausgewählten Handel oder bei Liebhabern erhältlich – legt man am besten Mitte Februar in eine nicht zu kalkhaltige Anzuchterde ein. Die mäßig durchnässte Erde wird an einen Platz mit einer Temperatur zwischen 20 und 30 Grad gestellt. Nach etwa zwei Wochen erscheinen die Keimblätter. Ein bis zwei Wochen später werden diese pikiert und an einen sonnigen Platz gestellt. "Man sollte die Wärmebedürftigkeit der Pflanzen berücksichtigen", rät Sandner. Haben die Gewächse eine Höhe von circa zehn Zentimetern erreicht, werden sie in Komposterde gepflanzt. Nach den Eisheiligen sollen sie an einen windgeschützten Ort im Freien platziert werden, am besten im Gewächshaus oder Folientunnel.

Die BezirksRundschau und die HTL Welsnsuchen den schärfsten Chili Oberösterreichs!

•Selbst gezogenen Chili trocknen: Um die Schärfe der Schoten zu bewahren, empfiehlt sich ein Vortrocknen in der Sonne, danach im Dörrautomaten vollständig trocknen (oder im Backrohr bei moderater Temperatur).
•Einsenden bis 17. Oktober: Achtung! Nur vollständig getrocknete Proben einsenden (Gefahr der Schimmelbildung), am besten in wiederverschließbaren Plastiksäckchen.
HTBLA Wels, Abteilung für Chemieingenieurwesen, Kennwort: Chili, Fischergasse 30, 4600 Wels
• Teilnahmeformular und Teilnahmebedingungen unter
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September 01, 2020 at 04:12PM
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Chilifee aus Bad Ischl: Die scharfe Waffe aus dem Hobby-Garten - meinbezirk.at

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Chilis faszinieren nicht nur Gärtner, auch Hobby-Chilizüchter und die Schüler der HTL Wels.

SALZKAMMERGUT. Daniela Putz aus Bad Ischl ist leidenschaftliche Hobbygärtnerin. „Mein Mann liebt scharfe Chilis. Am besten wachsen die Pflanzen bei uns an der Hauswand unter einem Glasdach. Da sind sie gut geschützt. Wir haben etwa vier bis fünf verschiedene Chilisorten bei uns zu Hause. Bei einigen Pflanzen haben wir die Samen bereits im Jänner gesetzt. Andere wiederum haben wir uns beim Gärtner geholt“, erzählt Putz. Eine ihrer Chilisorten ist die "Carolina Reaper". Sie ist laut Guinness Buch der Rekorde die schärfste Sorte der Welt. „Vom Äußeren erkennt man sie sofort, weil die Sorte so gefährlich aussieht. Anfangs ist sie noch ganz grün. Etwa vier bis fünf Wochen nach der Blüte wird sie reif. Die Chilis werden ungefähr so groß wie eine Cocktailtomate“, so die Hobbygärtnerin.

Chili sogar zum Gulasch

Ihr Mann isst die "Carolina Reaper" gerne zum Gulasch oder wenn die beiden chinesisch kochen. Mit den Chilis macht Daniela Putz gerne auch Chiliöl und -salz: „Das Chilisalz hält sich besonders lange und beim Öl ist es ratsam, es nach einem Jahr aufzubrauchen. Gerne verschenke ich es auch an Freunde“, berichtet die "Chilifee". Als Tipp rät Putz unbedingt beim Ernten und Kochen aufgrund der Schärfe der Pflanze Handschuhe zu tragen. „Das wissen unsere Kinder bereits, denn das hat schon das ein oder andere tränende Auge gegeben“, erzählt die Ischlerin.

Tipps vom Gärtnermeister

Ein Spezialist in Sachen Chili ist auch Bezirksgärtnermeister Christoph Buttinger vom gleichnamigen Blumenhaus in Lenzing. In seinem Betrieb findet man rund 15 Sorten quer durch das Chilisortiment. "Chilis und Paprika werden durch Kreuzungen immer mehr durchmischt. Es entstehen Paprika mit Schärfe und mildere Chilis. Aber auch Chilis mit höherem Dekowert", erklärt Buttinger die Neuigkeiten am Markt. Besonders wichtig sei es, die Pflanzen nicht zu früh zu kaufen. "Der Chili braucht es warm und hell – er ist einfach vor den Eisheiligen beim Gärtner im Gewächshaus viel besser aufgehoben als beim Kunden im Garten", sagt Buttinger. Bei zu wenig Licht besteht auch die Gefahr von Lausbefall. Besonders wichtig ist für die Pflanze eine gute Nährstoffversorgung, also eine regelmäßige Düngung. "Beim Gießen ist es wichtig, dass sie keine Staunäße erleiden, das wäre für die Chilis tötlich.“

HTL Wels testet Schärfegrad

Die HTL Wels kann den Schärfegrad mit einem Test bestimmen. Die BezirksRundschau und die HTL Wels suchen jetzt den schärfsten Chili in Oberösterreich. Noch bis 17. Oktober können Chilizüchter und Hobby-Gärtner ihre getrocknete Ernte testen lassen.

Sei Scharfmacher

Die BezirksRundschau und die HTL Wels suchen den schärfsten Chili Oberösterreichs! 
Und so wird es gemacht:
• Selbst gezogenen Chili trocknen: Um die Schärfe der Schoten zu bewahren, empfiehlt sich ein Vortrocknen in der Sonne, danach im Dörrautomaten vollständig trocknen (oder im Backrohr bei moderater Temperatur).
• Einsenden bis 17. Oktober: Achtung! Nur vollständig getrocknete Proben einsenden (Gefahr der Schimmelbildung), am besten in kleinen, wiederverschließbaren Plastiksäckchen verpackt.
HTBLA Wels, Abteilung für Chemieingenieurwesen, Kennwort: Chili, Fischergasse 30, 4600 Wels
• Formular ausfüllen: 
Teilnahmeformular und Teilnahmebedingungen unter meinbezirk.at/scharfmacher downloaden und zusammen mit der Probe versenden.




September 01, 2020 at 02:46PM
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Chilifee aus Bad Ischl: Die scharfe Waffe aus dem Hobby-Garten - meinbezirk.at

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